Token-Kosten: Wohin dein KI-Budget wirklich fliesst

Shownotes

  • Abrechnung: Input-, Denk- und Output-Token haben verschiedene Preise. Input kostet meist 2 bis 3 Dollar, Output bei Top-Modellen 20 bis 30 Dollar pro 1 Million Token.
  • Limits: Zeitfenster von 5 Stunden und einer Woche, Abo-Stufen von rund 25 bis 100 Dollar.
  • Kostentreiber: komplett neu erzeugte Präsentationen, Bilder, PDFs und Browser-Fernsteuerung.
  • Caching: Eine teure Session nicht am nächsten Tag weiterführen, sondern mit einer Zusammenfassung in einem neuen Chat starten.
  • Modellwahl: Für Standardaufgaben genügt Sonnet. Recherche mit Opus, Ausgabe als Markdown, Aufbereitung direkt in PowerPoint mit Claude oder Copilot.
  • Skills: Wiederkehrende Aufgaben als Skill mit Token-Optimierung umsetzen und am Session-Ende nach dem Verbrauch fragen.
  • Schnittstelle statt Browser: Ein Bexio-Beispiel mit REST-API. Security und Resilienz gehören ausdrücklich in die Anforderungen.

Transkript anzeigen

# Transkript - S05E02 Token-Kosten

**Quelle:** S05E02_TokenKosten.mp3 (Fritz Bohnert, V2 vom 14.10.2026)

**Audio-Dauer:** 19:41

**Transkription:** MacWhisper CLI (lokal), whisperkit:openai_whisper-large-v3-v20240930, 14.10.2026

**Status:** Rohtranskript, unkorrigiert

«Mr. Ciso und Mr. AI im Gespräch» Der Podcast für sichere und zuverlässige Digitalisierung. «Mr. Ciso und Mr. AI im Gespräch» Hast du eine Ahnung, welche Folge das ist, Tobias? Ich frage mal, was hast du denn? Ich habe ehrlich gesagt nicht mitgezählt, aber es sind wahrscheinlich schon etwa wie Folge 10 oder so. Nein, mehr. 14 Folge soll es etwa sein, ja. Wie lange haben wir das Studio reserviert? Zum Glück haben wir keine Token, die hier ablaufen. Je nachdem, wie viel wir labern. Ja, noch nicht. Nach Zeit. Bist du am Aufnehmen? Ja, ja, nimm schon auf. Ah, super. Wie lange haben wir das Studio heute reserviert? Ich hoffe, lange genug. Token laufen Kenyab. Thema von heute ist Token. Vielleicht mein persönlicher Erfahrungswert. Ich bin vorletzte Woche. Ich bin mir vorgekommen wie im Casino. Sie haben mal Vollgas unterwegs mit Claude, begeistert über die ersten Resultate und zählt innerhalb von anderthalb Stunden Token ausgelaufen. Kreditkarte hinterlegt, mal 20 Franken, zählt wieder halb Stunden später 20 Franken weg und dann, komm, Kleino, recht schnell sind 50 Franken weg gewesen an zusätzlichen Kosten. Das Resultat war natürlich super, aber es macht auch süchtig, weil man genauso schnell Feedback bekommt. Inzwischen ist das Kreditkartenlimit wieder runtergeschraubt und inzwischen ist mein Token Konsum in den Griff. Was hast du hier für Erfahrungswerte? Triffst du das auf dein Projekt? dass es eine Herausforderung ist, wie sieht das bei anderen Unternehmen aus? Wenn ich mit den Leuten rede, scheint das schon sehr aktuell zu sein, ein Thema zu sein, mit den Limitierungen der Nutzung von den gängigen Tools. Es kommt erst mal grundsätzlich darauf an, welche Art von Modell du verwendest, also JGPT oder Cloud oder irgendwas anderes. Je nachdem gibt es ja grundsätzlich verschiedene Abrechnungsmodelle. Was im Hintergrund passiert, ist, es wird abgerechnet nach Token-Nutzung, ob du das jetzt heisst oder nicht. Am Schluss geht es darum, wie viel Daten schickst du der KI und wie viel musst du damit machen und was schickst du dir am Schluss zurück. Also so ein Token sind ein paar Buchstaben, zwei bis drei Buchstaben meistens, ungefähr ein Token. Und man zahlt einerseits, wenn man Daten hinschickt ans KI-Modell, das sind die Input-Tokens. Dann gibt es meistens so eine Art Denk-Tokens, wenn die KI was macht. Und am Schluss gibt es dann wieder Ergebnistokens, so Output-Tokens und die haben verschiedene Preise. Das Input ist meistens so zwei bis drei Dollar pro eine Million Token. Das klingt jetzt nach viel oder wenig, drei bis drei Millionen Buchstaben. Aber das kann halt je nachdem, was man halt macht, ganz schnell vorbei sein. Es kann richtig schnell ins Geld gehen. Und das Zweite ist natürlich, jedes Token, was es zurückgibt, jede Buchstabe sozusagen, der produziert wird, kostet dich zehnfach in der Regel. Das sind so 20 bis 30. Jetzt für die Top-Modelle zahlt man dann 20 bis 30 Dollar pro eine Million Output-Token. Und das gerade, wenn du viel Output machst und je nachdem, was du genau machst, hat das ganz schnell irgendwie Kosten zur Folge. Und wie du sagst, es ist wichtig, das Sachen gut zu optimieren, überhaupt mal zu verstehen, wie entstehen so Tokens und was kostet das und wie kann man es optimieren. Meine Frage zuerst, welches Modell hast du verwendet? Das war mit Cloud. Welches? Opus oder Sonnet oder Taiko oder Fable? Nein, es ist das aktuellste, also das aktuellste, was im Standardmodell war vor zwei, drei Wochen. Wahrscheinlich das Opus-Modell, oder? Genau. Genau, also die Limitierung, wenn ich da gelaufen bin, aber Claude hat 5 Stunden Konsumation. Genau. Das ist nach 2 Stunden. Genau. Also du hast in der Regel bei den ChatGPT und Claude entsprechend auch so zwei verschiedene Zeitfenster. Eins ist 5 Stunden, das andere ist innerhalb von einer Woche. So die Standardsachen. Und da kannst du eine gewisse Anzahl von Token machen. Das ist super transparent, weil die Zahlen siehst du halt nicht. Wo bin ich gerade? Was kostet es mich noch? Was muss ich jetzt machen, um im Limit zu bleiben oder nicht? Und je nachdem, welche Art vom Abo du hast, du hast das kleinere Abo bis 25 Franken oder Dollar und das andere ist meistens so 100 Dollar das grössere Abo. Welches hast du? Das ist glaube ich noch mit einem kleineren. Ja genau, das verstand ich. Gerade wenn du halt im Business, wenn du wenig machst und 25 Dollar ist eigentlich ganz okay, so Chatabfragen funktioniert super. Ich glaube, da kommt man nicht so schnell ins Limit. Aber sobald du komplexere Aufgaben machst, das könnte jetzt beispielsweise ein PowerPoint erzeugen oder andere Sachen machen, wenn du vielleicht noch Bilder hochlädst oder du kannst ja KI zum Beispiel für die Browserfernstellung nutzen, wo du Screenshots machst Und das frisst ganz schnell ganz viele Token. Was hast du so gehabt? Wahrscheinlich ein PowerPoint oder so? Genau, genau. PowerPoint-Unterlage. Du kannst dir jetzt beispielsweise bei Cloud einerseits aus dem Chat raus oder aus dem Cowork raus PowerPoint erstellen oder du kannst im PowerPoint drin mit dem Plugin arbeiten. Das hast du gemacht für beide. Was ist die Option gewesen? Dass du es aus dem Chat raus machst. Ja, aus dem Chat du siehst. Genau, genau. Und da ist ja schön, du kannst das schreiben, kriegst ein Output, kannst dann das prüfen und das Output erzeugen. Im Hintergrund erstellst du ein Script, ein Python-Script meistens, was sozusagen am Schluss das PowerPoint rausrendert und da steht auch der ganze Text drin. Das heisst, wenn du viel Text drin hast, wir haben gerade gesehen, Output-Token kosten Geld, jetzt hast du allein dafür schon mal recht viel Geld, dass er einfach nur Text schreibt. Und wahrscheinlich auch, wenn du mit mehreren Iterationen durchgehst, wird dir wahrscheinlich alles komplett, je nachdem wie du es eingestellt hast, komplett neu rendern und das ist quasi das Gleiche, was schon vorhin gab, dass du noch mal einen neuen Output liefern Richtig, genau. Das ist ganz, ganz fatal, weil du halt wirklich, KI macht jedes Mal ein neues Ergebnis und du zahlst jedes Mal vielleicht 5 bis 10 Franken. Du merkst es nicht, weil das zeigt es dir auch nicht an. Und du sagst dir auch nicht, wie man es besser machen könnte. Und das ist bei vielen Sachen recht gefährlich. Ich meine, bei dir. Ja, das sagt dir auch nicht, wie man es besser machen könnte. Da habe ich auch schon Erfahrungswert, dass ich das genau gesagt habe. Also ich habe einen Skill entwickelt und habe ihm dort den Befehl mitgegeben, du den Skill Token optimiert. Super. Aufsetzen. Was hat er damit gemacht? Was war der Unterschied? Hat er dir das auch gezeigt? Ja, er hat mir das schon irgendwelche Zahlen geliefert. Er hat auch ein Werk gefunden, wo 20'000 Token günstiger ist. Wie sich die 20'000 zusammensetzen. Genau, das sieht man einfach nicht. Ja, das siehst du nie. Das heisst, wäre das so ein Quickwin, einfach mal zu sagen, mach das ganze Token optimieren. Also es kommt darauf an, wie du mit dem KI-Tool arbeitest. Die eine Variante ist, du machst dir ein Skill für Aufgaben, die du regelmäßig machst und den würde ich genau wie du sagst, Token optimieren. Und das finde ich schon mal der erste Schritt, dass du die Sachen, die du regelmäßig brauchst, die Sachen optimierst. Du kannst am Ende von der Session einfach fragen im Chat, hey, was hat mir das gekostet? Und der guckt entsprechend deinen Tokenverbrauch an, Input-Output-Token. Was ich noch nicht gesagt habe, auch fürs Caching von Input-Tokens kann man recht gut Geld sparen. Das heißt, wenn du komplexe Daten hast, die einmal hochlädst und innerhalb von einer Session ist, wird das meistens gecashed und nicht jedes Mal neu verrechnet und da sparst du auch ganz viel Geld. Was aber fatal ist, wenn du jetzt so eine teure Session machst, wie zum Beispiel das mit dem PowerPoint, du hörst am Abend auf und machst am nächsten Tag weiter, musst du die Session komplett neu aufbauen. Also zahlst du für alle Tokens, die du schon mal hochgeladen hast, nochmal. Weil du die alle halt zwischenspeichern musst, damit du sie verarbeiten kannst und das ist was, was ganz fatal ist, eine teure Session am nächsten Tag weitermachen. Also da wäre jetzt von mir ein Tipp zu sagen, hey, mach eine neue Session auf, also für dich jetzt, Dani, wenn du kommst, mach eine neue Session auf, sag im Prompt, ich möchte gerne die Session sowieso, also vielleicht den Namen von der Session, die du halt gestern abgeschlossen hattest, weiterführen im Chat und dann nimm dir einfach ein Extrakt aus dem Zusammenzug von dem Chat und fängst dann damit weiter. Voilà, ja. Also eine Alternative, was ich auch gemacht habe, so ein Prompt, der sagt, wo ich sage, die aktuelle Session zusammenziehen, das was noch offen ist, extrahieren und Prompt machen, damit ich es in einem neuen Chat weitermachen kann. Und Softwareentwicklung, also im Cloud Code zum Beispiel, gibt es eine Autocompact-Funktion, wo du sagen kannst, hey, komprimieren wir den ganzen Kontext, alles, was gerade noch rumliegt, damit es nicht zu viel Speicher braucht. Und das gibt es zum Beispiel im Cowork oder im Chat normalerweise nicht für uns als Businessmenschen. Da hat ein bisschen Cloud-Benutzerfreundlichkeit sozusagen gegen Kostenoptimierung gespart. Das macht es ab und zu mal automatisch. Sieht man dann so, Autocompacting manchmal bringt er das. Und das ist von daher auch eine Möglichkeit, das zu sehen. Ja, also Caching ist für mich so ein Thema. Für mich als Thema Skills aufbauen, für die Sachen, die man regelmäßig macht. Und bei einem Skill kannst auch das Modell angeben. Genau. Und ganz ehrlich, im Business-Kontext ist für die meisten Sachen, wo man jetzt einfach mal Sachen macht, wo man nicht viel nachdenken muss, ist nicht unbedingt das Opus-Modell das Richtige, sondern reicht meistens das Sonnet eigentlich als Modell zu, wenn man so kleinere Sachen machen will. Wenn du jetzt beispielsweise eine komplexe PowerPoint erstellen möchtest mit viel Recherche vorher, würde ich die Aufgabe sozusagen aufteilen. Dass man einen halben Block macht, sagt man Recherche, nimmt man vielleicht das Opus-Modell. Als Ausgabe gibt es vielleicht Markdown und nicht unbedingt als Word, weil Markdown ist viel kompakter als Word-Dokumente schreiben. Das könntest du als Mensch dann auch zwischenprüfen und könntest dann im zweiten Schritt beispielsweise mit Copilot oder halt entsprechend auch Cloud im Office-Produkt dann drin, also zum Beispiel im PowerPoint drin, könntest du dann sagen, hey, mach mal eine Präsentation und nimm jetzt genau den Markdown-Inhalt als Quelle und mach es damit. Und weil du halt dann die KI in dem Tool-Ton arbeitest, ist die viel effizienter, als wenn du das jetzt außerhalb machst und mit Python-Skripten irgendwie versuchst, ein PowerPoint zu machen beispielsweise. Und da finde ich die Plugins für PowerPoint beispielsweise super oder auch für Excel und Word. Die sind halt wirklich integriert. Die können auf die nativen Funktionen zugreifen. Wenn du jetzt beispielsweise Copilot verwendest mit PowerPoint, kannst du sogar darin KI-generierte Bilder automatisch erzeugen lassen. Das kann jetzt Cloud beispielsweise nicht im PowerPoint. Also das finde ich ganz spannend, weil du bist eigentlich in deinen Vorlagen drin. Das nimmt deine Animationen auch dazu, du du wirst deine Vorlagen, dein Style. All das kriegst du automatisch und musst das nicht außerhalb im Chat irgendwie versuchen, reinzuprompten. Wenn du es in PowerPoint nutzt, bist du eigentlich viel besser dran als außerhalb. Also das ist ein Tipp für, wenn du wieder mal eine Präsentation machst, nimm gerade deine Markenvorlage und start es da drin und dann hast du eigentlich ein schönes Ergebnis und bist viel schneller. Ja, ja. Ja, anderer Punkt. Was für Daten verarbeitest du, oder? Beispielsweise, du möchtest jetzt irgendwas recherchieren, gehst im Internet suchen. Genau, genau, genau. Hast du auch schon mal mit Bildern gearbeitet, Bild hochgeladen oder so ein PDF hochgeladen? Bilder, ja, das habe ich gemerkt, das ist auch eine Herausforderung. Das habe ich auch im Verdacht, dass es eine Top-Präse für Token ist. Genau, absolut. Wenn ein Bild, wenn du es hochlädst, kostet es ein paar Hundert Kilobyte. Klar, es wird ein bisschen eingedammt für die KI, aber die KI muss das irgendwie auch verarbeiten. Also möglichst viel von dem Bild muss die KI sehen, damit sie das lesen kann. Und das kostet auch wieder Token. Und was ja auch ist, du kannst ja mit Cloud im Web arbeiten. Du sagst, hey, geh mal auf die Webseite, machen wir das und das für mich. Oder es gibt auch im Chrome zum Beispiel drin die Möglichkeit, hat da Claude den Chrome-Browser bedienen zu lassen. Und auch das kostet richtig viel Token. Genau, das ist das Beispiel, das ich gesehen habe und das ich genau ausprobiert habe. Ich habe Claude eine Webseite ausfüllen lassen. Aber ohne, das ist ja eine Seite, wo Sachen ausfüllen, ohne Login etc. Und das hat auch entsprechend funktioniert. Und das ist genau der Case gewesen, wo ich nachher gesagt habe, mach das Token optimiert. Super. Interessant war es, dass er gesagt hat, er kriegt das, was er auf der Website mit Klicken etc. Er kriegt das heisst zuerst nachbauen und quasi sauber machen. Das sind zwei Vorteile. Erstens, ich muss dir keine Daten mehr eingeben. Und zweitens, ich kann Token sparen, wenn ich es lokal machen kann. Das ist auch noch so ein Aha-Effekt. Genau, genau. Also ich finde, das rangehen von dir, zu sagen, hey, ich habe das und das gemacht, wie kann ich es besser machen, finde ich super. der Cloud weiß meistens recht gut, wie man es optimieren kann. Und was er machen könnte, zum Beispiel da irgendein Script bauen, könnte irgendein spezielles Plugin runterladen, dass er nicht die ganze Webseite auslesen muss, sondern halt wirklich mit JavaScript oder vielleicht direkt auf die Schnittstelle, wo die Daten am Schluss abgespeichert werden, darauf zugreifen kann. Ja, genau. Das ist vielleicht ein Befehl, der kostet irgendwie vielleicht 100 Zeichen versus zwei Millionen Token, die er braucht, um die Webseite auszulesen, den richtigen Knopf zu finden, das zu bedienen. Dann klickt er daneben, da funktioniert es nicht richtig. Und das ist genau der Punkt, wo man auch als Unternehmen schauen muss, okay, was ist genau meine Aufgabe? Was ist der richtige Weg? Wie kann ich es optimieren? Muss das jetzt im Browser sein? Oder könnte ich jetzt beispielsweise ein kleines Skript programmieren, was genau das macht? Und genau das kann Cloud auch super. Das finde ich eine gute Möglichkeit, um Token-Optimisierungen zu machen auch. Die Frage, wenn ich jetzt Daten exportieren, importieren möchte, wie komme ich daran? Muss ich sie runterladen? Kann ich sie über eine Schnittstelle direkt im M365 oder auf dem Google Drive hoch und runterladen oder auf dem lokalen Laufwerk draufzugreifen? Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das günstiger oder teurer zu machen. Und ich glaube, da würde ich dann, sobald man merkt, man hat eine wiederkehrende Aufgabe, wo man regelmäßig gegen eine Wand läuft, dass es halt immer wieder Geld kostet, dann auch gezielt auch zu fragen, wie kann ich das besser machen, das auszuprobieren. Ja, ich habe noch weitere Tipps, weitere Themen. Beispielsweise eines von den Themen, was man regelmäßig hat, man hat vielleicht ein Umsystem, wo man Daten ein und ausschreiben möchte und das hat keine gute KI-Schnittstelle. Mein Endgegner ist immer noch Bexio. war in ERP momentan und die haben leider keine MCP-Schnittstelle. MCP ist Model Context Protocol, das ist so ein bisschen die USB-Schnittstelle für KI-Systeme und das wäre eine Schnittstelle, wo KI sehr gut damit umgehen kann. Man kann die sehr gut erkennen, weiß die Parameter, kann das dynamisch aufbauen und Bexio hat das bis jetzt nicht. Es gibt ein paar, die man runterladen kann, aber die sind so ein bisschen selber gebastelt. Bin ich eher vorsichtig und weiß ja nicht, was die mit den Daten auch machen. Man muss sich irgendwo anmelden, es gibt ein Berechtigungstoken, was dann mitgeht. Und da fand ich es bisher nicht so gut und habe mich da mal einen Tag hingesetzt und gesagt mit Claude auch, hey, ich möchte jetzt gerne meine Eingangsrechnungen beispielsweise automatisieren. Ich kriege die als PDF irgendwo rein, die liegen bei mir irgendwo in einem Ordner drin und ich möchte gerne die automatisch ins Backseo reinschreiben oder soll mir noch helfen, das zu kontieren. Und dann hat Claude überlegt und gesagt, ja okay, wir zusammen, natürlich Mensch und KI, natürlich nicht die KI und der Mensch, wie wäre es mit API? Jetzt haben wir dann effektiv die REST-Schnittstelle, eine klassische Programmierstelle für Bexio, die es gibt, die auch öffentlich ist. Hat dann Claude einfach ein Script dazu gebaut. Also hat eine Schnittstelle selber gebaut, hat das Token noch generiert und erzeugt, dass es sich anmelden kann über die Schnittstelle. Und seitdem ist das eigentlich gar kein Problem mehr. Claude kann jetzt direkt über eine API zugreifen. Das Ganze ist in den Python-Skript dann eingebaut und das kann ich jetzt in so ein Skill reinpacken. Und wenn ich dann mal wieder Eingangs oder Ausgangsrechnungen machen will, habe ich spezielle Skills, die dann mit Python-Scripten und dem Authentisierungstoken entsprechend meine Daten lesen und schreiben können. Also das finde ich auch eine Möglichkeit. Ich hatte es vorher im Browser probiert, hat Baxio sich eingemeldet, also hat versucht, Baxio-Fans zu bedienen über Chrome und das war extrem aufwendig und teuer und es hat immer daneben geklickt und das war richtig, richtig schlecht. Und da war jetzt der dritte Schritt dann schlussendlich, jetzt über eine programmierte API-Zugriff zu arbeiten. Und das ist für mich auch so ein Thema, wenn man einen Geschäftsprozess im Unternehmen automatisieren möchte, guckt, was gibt es für Möglichkeiten, wie häufig braucht ihr das Ganze und wie viel Geld und Zeit wollt ihr investieren, um die Schnittstelle möglichst gut zu integrieren. Und so eine Rest-Schnittstelle heute mit Claude Kurt ist recht schnell gebaut. Wenn man es für intern braucht und nicht ins Internet stellt, ist das in der Regel auch okay. Wenn man es natürlich irgendwo online machen möchte, online stellen möchte, von außen erreichbar machen möchte, da hat man ganz andere Themen. Ich glaube, das war auch mal ein Thema für eine Session im Podcast. Ja, das weiß ich genau. Ich denke, das wird uns in Zukunft immer mehr erwarten, dass wir mit wenig Aufwand eine gute Automatisierung bauen können. Aber was muss ich dann beachten, wenn ich jetzt sowas selber coden lasse? Wie kriege ich das sicher und auch zuverlässig und Updates und alles? Was muss ich da beachten? Ich glaube, das sind wir bei einem Thema, das wir schon öfter angesprochen haben. Die KI setzt die Anforderungen um, die wir ihr sagen. Das heisst, wenn wir ihr nur funktionale Anforderungen mitgeben, macht es ja nur funktional. Also funktioniert es. Genau, absolut. Aber Security und Resilienz gegen Cyberangriff sind nicht funktionale Anforderungen. Und genau, muss man einfach mit dem Thema Token sparen. Man muss vielleicht einfach den KI mal sagen: Spartoken oder mach's sicher. Absolut. Also ich glaube ganz ehrlich, als Hersteller von diesem Tool habe ich ja kein Interesse daran, Token zu sparen. Verdiene ich ja weniger, oder? Genau. Aber vielleicht ein anderes Thema: Softwareentwicklung mit KI. Es ist ja mittlerweile so viele Tokens, du dafür brauchst. Die meisten müssen jetzt wirklich tokenbasiert bezahlen und haben halt keine guten Abos vielleicht auch im Unternehmen dann drin. Und da merkt man ganz schnell, dass das richtig teuer wird. Und das KI nicht unbedingt immer die beste und schnellste Lösung. Oder nicht die günstigste. Genau. Wirtschaftlich sinnvoll. Absolut, genau. Vor allem, wenn es nicht das Richtige macht, sondern einfach irgendwas macht. Und das klingt irgendwie gut. Guckst du dann an und denkst, ah scheiße, das muss ich nochmal neu machen. Also, promptst du nochmal, machst du den gleichen Aufwand genau nochmal mit KI und du wirst auch nicht besser, das machst du drei, vier Mal und am Schluss sagst du dann, das muss ich doch selber machen. Dann hast du eigentlich sehr viel Zeit und Geld verbraten dafür, für irgendwas, was nicht gut vielleicht geeignet für eine KI war, weil du es nicht gut beschrieben hast und das Setup nicht gut stimmt. Spannend. Token. Ja, also Takeaway, ich glaube, zusammenzufassen, guckt sicher mal, welches Modell nutzt ihr. In der Regel braucht es kein Opus oder Fables, sondern Sonnet ist längstens ausreichend für die Standardaufgaben. Caching ist wichtig, also macht kurze Sessions, guckt, dass da auch nicht zu viele Tokens reinkommen. Wenn ihr am nächsten Tag eine Aufgabe weitermachen müsst, startet vielleicht in einem neuen Chat und übernehmt das, was übrig ist, arbeitet mit KI in den Tools drin und nicht außerhalb. Wenn ihr jetzt PowerPoint machen wollt, dann nehmt doch Cloud im PowerPoint oder Copilot im PowerPoint, weil ihr dort einfach viel effizienter arbeiten könnt und sieht noch viel schöner aus, also ganz ehrlich. Und was ihr aufpassen müsst, ist jetzt so Chrome zum Beispiel, Fernsteuerung, Bilder, PDFs, das sind einfach Sachen, Medien, die Geld kosten. Ist die Frage, muss das wirklich über die KI laufen oder kann man es irgendwo außerhalb schon vorverarbeiten? Oder KI kann das vielleicht auch Fernbedienen mit dem Skript oder irgendwas. Also das sind so ein bisschen meine Lessons learned aus dem letzten halben Jahr. Ich hoffe, da ist was dabei für dich, Dani, und für euch da draußen auch. Ja, noch ein ganz lustiger Trick, den ich, wenn man jetzt gerade noch ins Hinkommt, noch mal erinnert, dass du ja die 5-Stunden-Fenster bei Clot hast. Und dann kann man sich zum Beispiel einen Job setzen, welcher jeden Morgen um 5 Uhr oder so startet oder einfach einen kleinen Auftrag macht, dass du dann von 8 bis 10 Uhr noch 2 Stunden Zeit hast, um alle Tokens aufzubauen. Und je nachdem, wenn man viel damit macht, ist man recht schnell im teuren Abo. Das finde ich auch ganz wichtig. Das stimmt. Was auch manchmal ist, dann ist halt Freitagnachmittag kein Token mehr übrig. Dann gibt man halt eher einen Feierabend. Ist ja auch. Oder man denkt halt mal doch selber nach. Genau. Gute Gelegenheit. Und sonst, man kann ja auch zwei KI-Tools nebeneinander haben. Man kann ja auch JetGPT und Copalette oder Cloth haben. Oder als 3. Genau. Der Trend geht zum Drittmodell, oder? Oder Drittool. Ja, also. Spannende Session. Danke, Dani. Ich glaube, wir könnten noch viel mehr über Tokens reden, aber wir müssen einen Punkt machen. Wir müssen Token sparen, ja. Genau. Und auch. Danke, Tobias. Spannende Session. Bis bald, Dani. Bis bald. Mach's gut. Ciao.